Monatsarchiv: Juni 2011

Kurzmitteilung

Bei DRadio Wissen diskutieren heute Jürgen Kuri (stellv. Chefredakteur c’t) mit Anne Roth (Bloggerin),  André Meister (Mitarbeiter bei netzpolitik.org) und Jan-Keno Janssen (c’t-Redakteur) über Hacktivismus und die Zukunft der Politischen Aktion. Sicher hörenswert! Link: http://wissen.dradio.de/hacktivismus-zukunft-der-politischen-aktion.126.de.html?dram:article_id=10756&sid= Advertisements

Cyberaktivismus Teil 2 – Das Beispiel Campact.de

Politische Beteiligung ist in. Doch die etablierten Kanäle – politische Parteien – werden dafür nicht mehr so häufig genutzt. Politik heute verläuft nicht mehr entlang ideologischer Leitlinien wie Sozialdemokratie, Konservativismus oder Liberalismus, sondern individualisiert und themenbezogen. Wer heute gegen Atomkraft ist, kann ebenso für Einschränkungen am Sozialstaat sein. Die Grenzen zwischen politischen Lagern, zwischen links und rechts verschwimmen zusehends.

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Cyberaktivismus – Teil 1: Theoretische Reflexion

Der Begriff des Cyberaktivismus wird in der wissenschaftlichen Literatur wie in der populären Diskussion nicht trennscharf verwendet. Verwandte Begriffe sind etwa Cyberprotest (vgl. Rucht 2005: 3), online activism (vgl. Vegh 2003: 71), Hacktivism, E-Protest (vgl. Wikipedia: Cyberaktivismus) etc. Gemeinsam ist allen Begriffen, dass sie die Aktionen von zivilgesellschaftliche Bewegungen bzw. Akteuren beschreiben, die mit Hilfe des Internets ihre politischen Vorstellungen durchzusetzen versuchen (vgl. McCaughey/Ayers 2003: 1). Konkret fallen darunter etwa die Einrichtung von Webseiten zur Information, Online-Petitionen, Online-Diskussionen, Organisation von Offline-Protesten und Formen des digitalen zivilen Ungehorsams wie virtuelle Sit-Ins o.ä. (vgl. McCaughey/Ayers 2003: 1).

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Politische Partizipation auf Facebook & Co. – Das Beispiel kino.to

Vergangenen Mittwoch wurde die beliebte Videostreaming-Plattform kino.to durch die Polizei vom Netz genommen und mehrere der Betreiber  festgenommen. Kino.to hatte auf illegale Streamhoster verlinkt, die es den Nutzern ermöglichten, urheberrechtlich geschützte Werke kostenlos im Internet anzusehen. Bereits eine Woche zuvor hatte der österreichische Provider UPC die Domain für seine Kunden gesperrt.

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